Auf Mallorca gibt es rund 30 Ausflugsziele, von der Serra de Tramuntana mit Sa Calobra über die Halbinsel Formentor bis zu den Bergklöstern im Inselinneren. Für einen Kurztrip wählst du Ziele, die du in etwa einer Stunde erreichst und zu einer Tagesroute kombinierst. Beliebte Orte besuchst du am besten früh morgens oder am späten Nachmittag.
Welche Ausflugsziele lohnen sich auf Mallorca am meisten?
Die bekanntesten Ziele sind die Serra de Tramuntana mit Sa Calobra und dem Kloster Lluc, die Halbinsel Formentor und Palma mit Kathedrale und Castell de Bellver. Hast du nur ein bis zwei Tage für Ausflüge, sind diese fünf Orte fast immer eine gute Wahl:
- Serra de Tramuntana mit dem Abstecher nach Sa Calobra
- Kloster Lluc, der wichtigste Wallfahrtsort der Insel
- Cap de Formentor, die Nordostspitze mit Leuchtturm
- Kathedrale La Seu in Palma
- Castell de Bellver hoch über der Stadt
Wenn dir nach einem Tag schon genug ist, besuche lieber zwei dieser Orte ausführlich, statt alle fünf im Eiltempo abzuhaken.
Die Aussichtspunkte und die Klöster und Wallfahrtsorte haben eigene Übersichten mit Lage und Anfahrt. Für Regentage gibt es eine Seite mit Ideen für Schlechtwetter.
Welche Ausflüge passen in einen Kurztrip von 2 bis 4 Tagen?
Für einen Kurztrip wählst du Ziele, die du von deiner Unterkunft aus in höchstens einer Stunde Fahrzeit erreichst. Kombiniere sie zu einer Tagesroute, statt die ganze Insel an einem Tag zu queren.
Im Norden passen die Halbinsel Formentor, der Mirador es Colomer und die Wanderung zur Cala Boquer zusammen. Mit einem frühen Start schaffst du die Strecke an einem halben Tag, Pausen eingerechnet.
Im Osten liegen die talaiotische Siedlung Ses Païsses und die Ermita de Betlem nahe beieinander. Die Ermita ist ein ruhiger Ort für eine Wanderung, Ses Païsses ist eher ein archäologischer Halt.
Im Süden verbindest du das Cap de ses Salines mit dem Besucherzentrum Cabrera. In der Inselmitte liegen der Puig de Randa und die Ermita de Bonany. Beide eignen sich gut für einen Halbtagesausflug.
Welche Ausflugsziele gibt es nach Region?
Die Ziele verteilen sich auf die Tramuntana, den Norden und Nordosten, den Osten, den Süden und Südosten, das Inselinnere und Palma. Jede Region hat eine eigene Übersicht unter Orte und Regionen auf Mallorca.
In der Tramuntana liegen Sa Calobra, das Kloster Lluc und die Felsöffnung der Na Foradada. Dazu gehört auch der Puig Major. Mit 1.445 m ist er der höchste Berg Mallorcas, er liegt aber in einem militärischen Sperrgebiet. Die Zugänge solltest du vorher klären.
Im Norden und Nordosten bieten sich die Römerstadt Pollentia und der Naturpark s’Albufera an. Die Ausgrabung lässt sich mit einem Rundgang durch die Altstadt von Alcúdia verbinden, und der Naturpark eignet sich für einen ruhigen Vormittag mit Vogelbeobachtung.
Im Osten liegen Ses Païsses und die Coves d’Artà, im Süden das Besucherzentrum Cabrera. Palma ist mit Kathedrale und Castell de Bellver das städtische Ziel der Insel. Museen und Markthallen passen gut in einen Tag.
Welche Ausflüge kann man ohne Mietwagen machen?
Ohne Mietwagen sind vor allem Palma, Bootsausflüge und Ziele mit Bus- oder Zuganbindung machbar. Der Tren de Sóller verbindet Palma mit Sóller. Der Coll de Sóller bietet einen Aussichtspunkt mit Blick auf Palma.
Die Bergklöster und viele Aussichtspunkte erreichst du dagegen meist nur mit dem Auto, dem Rad oder zu Fuß. Zum Puig de Randa prüfst du die Verbindung am besten vorab.
Fahrpläne von Bus und Bahn ändern sich. Schau die Verbindungen deshalb kurz vor dem Ausflug auf der Seite des jeweiligen Betreibers nach. Eine Übersicht gibt es unter Mallorca ohne Mietwagen.
Wann ist die beste Tageszeit für beliebte Ausflugsziele?
Beliebte Ziele wie Formentor, Sa Calobra oder der Santuari de Sant Salvador besuchst du in der Saison am besten früh am Morgen oder am späten Nachmittag. Dann ist es ruhiger, und die Sicht ist oft klarer.
Mittags sind viele Busse unterwegs, und die Parkplätze an den Hotspots werden knapp. Im Winter ist es insgesamt entspannter, und du kannst die Tageszeit freier wählen.
Mit einem frühen Start umgehst du das meiste Gedränge. Bei einem Tag mit viel Andrang hilft ein Blick auf die Abfahrtszeiten der Busse.
Was tun auf Mallorca bei Regen oder Hitze?
Bei Regen bieten sich Höhlen, Museen und Palma an. Bei großer Hitze planst du Ausflüge am besten für den frühen Morgen oder den Abend. Die passenden Ideen sammelt die Seite Mallorca bei Regen.
Zu den Höhlen gehören die Coves d’Artà, die man nur mit Führung besichtigen kann. In Palma ist die Kathedrale La Seu auch an einem trüben Tag ein Ziel.
In den Höhenlagen ist es oft angenehmer als an der Küste. Das Kloster Lluc und der Puig de Randa bieten sich dafür an. Die Anfahrt führt über schmale, kurvige Serpentinen, also plane etwas Zeit ein.
Bei Hitze heißt das: Wasser mitnehmen, Schatten suchen und die Mittagsstunden meiden. Die Wanderwege in den Bergen sind im Sommer deutlich anstrengender als im Frühling oder Herbst.
Häufige Fragen
Welche Ausflüge lohnen sich auf Mallorca am meisten?
Die Serra de Tramuntana mit Sa Calobra und Kloster Lluc, die Halbinsel Formentor und Palma mit Kathedrale und Castell de Bellver gehören zu den bekanntesten Zielen. Sie lassen sich gut mit einem oder zwei Tagen verbinden.
Welche Ausflüge passen in einen Kurztrip von 2 bis 4 Tagen?
Für einen Kurztrip eignen sich Ziele, die du von deiner Unterkunft aus in etwa einer Stunde erreichst. Pro Tag bietet sich eine Richtung an, etwa Norden, Osten oder Süden.
Kann man die Ausflugsziele ohne Mietwagen besuchen?
Palma, Bootsausflüge und Orte mit Bus- oder Zuganbindung wie Sóller sind ohne Auto gut machbar. Die Bergklöster und viele Aussichtspunkte erreichst du dagegen meist nur mit dem Auto oder dem Rad.


































