Die schönsten Buchten an Mallorcas Ostküste sind oft Calas: kleine, felsig eingerahmte Badebuchten an der Ost- und Südostküste. Die Liste führt zwölf Buchten von Cala Agulla bei Cala Ratjada bis Cala Llombards. Am ruhigsten ist es morgens oder am späten Nachmittag außerhalb von Juli und August, Parkplätze sind oft knapp.
Was ist eine Cala?
Eine Cala ist eine kleine, meist von Felsen eingerahmte Badebucht, wie du sie vor allem an Mallorcas Ost- und Südostküste findest. Der Boden ist oft Sand, teils auch Kies, und das Wasser wirkt über dem Sandgrund türkis.
Der Platz ist begrenzt. Die Buchten sind klein, und an schönen Tagen füllen sie sich schnell, weil alle dasselbe Wasser suchen.
Auf steinige oder rutschige Stellen solltest du dich einstellen. Felsen am Ufer verlangen gute Schuhe, und der Einstieg ins Wasser ist nicht überall gleich bequem.
Eine Übersicht aller Strände findest du auf der Seite Strände auf Mallorca. Dort gibt es auch Ergänzungen zu den Naturstränden, die in dieser Liste nicht vorkommen.
Welche Calas liegen im Nordosten bei Cala Ratjada?
Bei Cala Ratjada liegen Cala Agulla, Cala Mesquida, Cala Torta und Font de sa Cala. Die Bucht Cala Agulla ist groß und hat Pinien am Ufer.
Cala Agulla erreichst du ab Cala Ratjada zu Fuß. Die Strecke ist überschaubar und lässt sich gut mit einem Badetag verbinden.
Cala Mesquida und Cala Torta sind naturbelassen. Die Dünen der Cala Mesquida sind empfindlich und durch einen Holzsteg geschützt, bleib deshalb auf dem Weg.
Font de sa Cala ist klein und ruhig. Sie passt für einen kurzen Badestopp mit wenig Betrieb.
Wer ohne Auto unterwegs ist, nimmt den Fußweg nach Cala Agulla und plant genug Wasser ein, weil unterwegs nicht immer Schatten zu finden ist. Für Cala Mesquida und Cala Torta solltest du mehr Zeit einplanen als für einen kurzen Stopp.
Welche Calas liegen um Porto Cristo und Calas de Mallorca?
Rund um Porto Cristo liegen Cala Anguila, S’Estany d’en Mas und die Cala Domingos. Die Buchten liegen nah beieinander und lassen sich gut zu einem Tag verbinden.
Cala Anguila ist geschützt und liegt zwischen den Felsen. Bei ruhiger See eignet sie sich für einen ruhigen Vormittag, im Sommer ist der Platz allerdings begrenzt.
S’Estany d’en Mas hat einen Bach, der ins Meer mündet. Die Zufahrt ist nicht überall gleich gut, plane die Parkmöglichkeiten deshalb früh ein.
Die Cala Domingos ist eine Doppelbucht, die durch eine Felszunge in zwei Teile getrennt wird. Sie lohnt sich für einen ganzen Tag am Wasser, weil du zwischen den beiden Teilen wechseln kannst.
Die Buchten rund um Porto Cristo schaffst du mit einem Halbtagesausflug. Wer die Höhlen besucht, kann am Nachmittag eine der Buchten anfahren.
Die Ostküste ist von vielen kleinen Buchten geprägt, die sich nicht alle mit dem Auto erreichen lassen. Schau deshalb vorher, welche Zufahrt zu welcher Bucht führt.
Welche Calas liegen um Cala d’Or und Santanyí?
Im Südosten gehören Cala Sa Nau, Cala Gran (Cala d’Or), S’Amarador, Cala Santanyí und Cala Llombards zu den schönsten Buchten. Sie liegen nah beieinander und lassen sich an einem Tag gut verbinden.
Cala Sa Nau ist von Pinien umgeben, und das Wasser wirkt türkis. Der Zugang ist je nach Bucht unterschiedlich ausgeschildert.
Cala Gran in Cala d’Or ist eine Sandbucht mit hellem Sand. Essen und Trinken lassen sich im Ort leicht organisieren. Sie gehört zu den beliebten Badebuchten des Südostens.
S’Amarador liegt im Naturpark Mondragó. Die Zugänge und Parkregeln können sich ändern.
Cala Llombards ist felsig und hat Bootshäuser am Ufer. Die Bucht eignet sich für einen Stopp mit Blick aufs Wasser und für Fotos, zum Schwimmen solltest du gute Schuhe tragen.
Cala Santanyí liegt im Gebiet der Gemeinde Santanyí und lässt sich mit einem Ausflug nach Cala Figuera verbinden. Die Buchten im Südosten sind so eng beieinander, dass du den Tag gut planen kannst.
Im Südosten sind die Buchten rund um Cala d’Or am besten mit dem Auto zu erreichen. Die Parkplätze an den Buchten sind oft knapp, fahr sie deshalb früh am Tag an.
Wer die Calas an einem Tag verbinden möchte, startet früh und fährt die Strecke von Nord nach Süd. So bleibt der Rückweg in der Mittagshitze kurz.
Wann besucht man die Calas am besten?
Am besten besuchst du die Calas morgens oder am späten Nachmittag und außerhalb von Juli und August. In dieser Zeit ist es ruhiger, und du findest eher einen Parkplatz.
Mai, Juni und September sind gute Monate für die Calas. Wer im Hochsommer kommt, startet früh am Tag.
Morgens sind die Buchten oft noch leer, und das Licht ist für Fotos weicher. Am späten Nachmittag wird es ruhiger, weil viele Besucher wieder gehen.
Außerhalb der Saison ist es an den Calas ruhiger. Plane Essen und Trinken trotzdem ein, weil nicht überall etwas geöffnet ist.
Die Calas sind keine Orte für einen Tag ohne Plan. Wer nur ein paar Stunden einplant, sieht eine oder zwei Buchten gut, ohne sich zu hetzen.
Zum Baden gehört auch das Wetter: Bei starkem Wind oder Wellen ist das Wasser in vielen Calas unruhig. Dann ist eine Bucht mit Schutz vor dem Wind besser als eine offene Lage.
Was muss man bei Calas beachten?
Bei Calas solltest du mit wenig Platz, steilen Zugängen und teils fehlender Infrastruktur rechnen. Wasser, Schatten und Proviant sind deshalb eine gute Grundausstattung.
Wasserschuhe sind für die Felsen sinnvoll, besonders beim Einstieg ins Wasser. Bei Ostwind können Wellen kommen, und die Bucht wirkt dann schnell anders.
Seegras kann am Ufer liegen. Es gehört zur Natur der Insel und ist kein Zeichen für schlechtes Wasser, mehr dazu erklärt der Ratgeber zum Seegras.
Parkplätze an den Calas sind oft knapp, kommst du also am besten früh. Wer den Weg zu Fuß macht, nimmt ausreichend Wasser mit und plant die Rückkehr vor der Mittagshitze ein.
Die Liste: 12 schönste Buchten der Ostküste
Die zwölf Buchten der Liste sind von Nord nach Süd sortiert. Das hilft dir, eine Route zu planen, die nicht zu viel Fahrerei bedeutet.
- Cala Agulla: Große Bucht mit Pinien bei Cala Ratjada. Gut erreichbar zu Fuß ab dem Ort.
- Cala Mesquida: Dünenlandschaft mit Holzsteg zum Schutz. Ein Naturstrand, der für Ruhe und Landschaft steht.
- Cala Torta: Abgelegene, naturbelassene Bucht mit schmaler Zufahrt. Für einen Tag mit wenig Infrastruktur geeignet.
- Font de sa Cala: Kleine, ruhige Bucht im Nordosten, die sich für einen kurzen Stopp anbietet.
- Cala Anguila: Geschützte Sandbucht bei Porto Cristo. Bei ruhiger See gut für einen Vormittag.
- S’Estany d’en Mas: Bucht, in die ein Bach mündet. Ein ruhiger Ort mit besonderem Charakter.
- Cala Domingos: Doppelbucht, die durch eine Felszunge getrennt ist. Ein beliebtes Ziel für einen ganzen Tag.
- Cala Sa Nau: Bucht mit Pinien und türkisfarbenem Wasser im Südosten.
- Cala Gran (Cala d’Or): Sandbucht mit hellem Sand im Ortsteil Cala d’Or. Gut erreichbar und beliebt.
- Ses Fonts de n’Alis (S’Amarador): Bucht im Naturpark Mondragó, die sich mit einem Spaziergang verbinden lässt.
- Cala Santanyí: Bucht im Gebiet der Gemeinde Santanyí, die sich für einen Stopp auf dem Weg eignet.
- Cala Llombards: Felsige Bucht mit Bootshäusern. Eher für Fotos und einen kurzen Stopp geeignet.
Eine Übersicht über die Orte im Südosten findest du auf der Seite Orte im Südosten Mallorcas. Unterkünfte in der Gegend listet die Seite Hotels im Südosten auf.
Häufige Fragen
Was ist eine Cala?
Eine Cala ist eine kleine Badebucht, meist von Felsen eingerahmt, mit oft türkisfarbenem Wasser. Der Platz ist begrenzt, und die Zugänge sind teils steil.
Welche Calas liegen im Nordosten?
Bei Cala Ratjada liegen Cala Agulla, Cala Mesquida, Cala Torta und Font de sa Cala. Cala Agulla ist ab dem Ort zu Fuß erreichbar.
Wann sind die Calas am ruhigsten?
Morgens oder am späten Nachmittag und außerhalb von Juli und August. Mai, Juni und September sind gute Monate dafür.



