Die Hauptsaison für Radfahrer liegt von Februar bis Mai und im Oktober. Klassiker sind der Anstieg nach Sa Calobra, die Straße zum Cap de Formentor und der Puig Major. Flache Runden findest du im Inselinneren und rund um die Bucht von Alcúdia, die Sommerhitze ist für lange Touren oft zu groß.
Warum ist Mallorca bei Radfahrern so beliebt?
Mallorca ist bei Radfahrern beliebt, weil das Frühjahr mild ist, die Straßen gut ausgebaut sind und Berge und Ebene abwechseln. Du wählst jeden Tag eine andere Schwierigkeit.
Viele Profi-Teams nutzen die Insel für Trainingslager im Winter und Frühjahr. Das zeigt, wie gut sich die Strecken für ernsthaftes Training eignen.
Für Freizeitfahrer heißt das: Die Infrastruktur ist auf Radsportler ausgelegt, und du findest Strecken für jedes Niveau. Ob du einen Berg erklimmst oder eine ruhige Ebene genießt, entscheidest du.
Auf kurzer Strecke wechseln Küstenstraßen, Hügel und Ebene, und das hält die Fahrt abwechslungsreich. Eine Route in Etappen ist gut planbar: Ein Tag in den Bergen und ein Tag in der Ebene ergeben eine Mischung, die nicht überfordert.
Für Gruppen mit unterschiedlichem Niveau ist die Insel gut geeignet, weil sich die Strecken anpassen lassen. Wer schneller fährt, verlängert eine Runde, während andere die kürzere Route nehmen.
Welche Rennrad-Klassiker sollte man kennen?
Die bekanntesten Klassiker sind der Anstieg nach Sa Calobra, die Straße zum Cap de Formentor und der Anstieg zum Puig Major. Sie gehören zu den Strecken, die Radfahrer auf Mallorca fast immer nennen.
Die Anfahrt zu Sa Calobra führt über den Coll dels Reis mit vielen Serpentinen, die Abfahrt ist eine anspruchsvolle Passage. Wer die Strecke genießen will, fährt sie früh am Tag, wenn weniger Verkehr herrscht.
Der Weg zum Cap de Formentor ist kurvig und bietet Blicke aufs Meer, dort ist mit Verkehr zu rechnen. Ob und wann es Zufahrtsbeschränkungen gibt, kann sich ändern. Mehr zur Strecke findest du auf der Seite zu Sa Calobra und zum Cap de Formentor.
Die Serpentinen bei Sa Calobra sind eng und zahlreich, deshalb ist die Strecke vor allem für geübte Fahrer spannend. Wer nicht sicher ist, geht die Abfahrt besonders vorsichtig an und prüft Bremsen und Reifendruck. Der Anstieg zum Puig Major führt über lange Steigungen. Plane dafür viel Zeit ein und trink regelmäßig. Am Gipfel gelten besondere Einschränkungen.
Wer Sa Calobra fährt, nimmt genug Wasser und etwas zu essen mit. Einkehrmöglichkeiten sind nicht überall, und ein kleiner Vorrat erspart unangenehme Momente.
Die Straße zum Cap de Formentor gehört zu den schönsten Strecken der Insel. In der Saison ist dort oft viel los, deshalb fährst du am besten früh, dann ist es ruhiger.
Gibt es flache Touren für Einsteiger?
Ja, im Inselinneren und rund um die Bucht von Alcúdia gibt es flache Runden auf Nebenstraßen. Die Ebene Es Pla eignet sich für gemütliche Ausfahrten mit Blick auf Felder und Ortschaften.
Auf Nebenstraßen ist der Verkehr meist ruhiger, aber du solltest auch dort auf landwirtschaftliche Fahrzeuge achten. Fahr vorausschauend und halte Abstand zu parkenden Autos.
Für den ersten Tag auf dem Rad passen flache Strecken gut. Du gewöhnst dich an die Insel und das Fahrgefühl, bevor du dich an die Berge wagst.
Ohne Zeitdruck genießt du die Strecke und konzentrierst dich auf Technik wie Schalten und Bremsen. Eine kurze Runde reicht vielen Einsteigern, um das Fahrgefühl kennenzulernen. Mit Kinderanhänger findest du in der Ebene entspannte Strecken, die sich gut an das Tempo anpassen lassen.
Achte auf den Wind, der in der Ebene oft stärker weht als erwartet. Gegenwind macht eine einfache Tour anstrengend. Plane deshalb die Rückfahrt mit Rückenwind, wenn das möglich ist.
Wann ist die beste Zeit zum Radfahren?
Die beste Zeit ist von Februar bis Mai sowie im Oktober, weil es dann nicht zu heiß ist. In diesen Monaten sind die Bedingungen für lange Touren am angenehmsten.
Im Sommer ist es für lange Touren oft zu heiß. Wenn du trotzdem fahren willst, starte früh am Morgen, dann bist du vor der stärksten Mittagshitze zurück.
Der Herbst bringt oft milde Temperaturen, und die Strecken sind dann für viele besonders schön. Auch hier lohnt sich ein früher Start.
Im Februar hältst du warme Schichten bereit, denn die Temperaturen am Morgen sind oft noch frisch. Am Nachmittag wird es in der Sonne meist angenehm. Im Mai sind die Tage lang und die Temperaturen angenehm, deshalb gehört der Monat zu den beliebtesten Radmonaten.
Für Vielfahrer ist der Herbst eine gute Option, weil die Temperaturen angenehm bleiben. Achte aber auf Regenschauer, die kurzfristig auftreten können.
Plane für den Abend eine zusätzliche Schicht ein, weil es im Frühjahr und Herbst nach Sonnenuntergang schnell kühl werden kann. Eine Windjacke im Rucksack ist dann sinnvoll.
Wo leiht man ein Rad und wo übernachtet man?
Radverleihe findest du vor allem in den Radzentren wie Port d’Alcúdia, Platja de Muro und Palma. Dort lässt sich ein Rad für einen oder mehrere Tage gut organisieren.
Viele Radhotels bieten Werkstatt und Abstellraum, das ist praktisch, wenn du mit eigenem Rad anreist. Frag vor der Buchung nach, ob ein Waschraum oder ein Servicepunkt vorhanden ist.
Eine Übersicht passender Unterkünfte findest du unter Radhotels. Dort kannst du gezielt nach Ausstattung für Radfahrer suchen.
Wer sein eigenes Rad mitbringt, verpackt es im Karton oder in einer festen Tasche. Frag bei Airline oder Bahn nach den Regeln zur Fahrradmitnahme. Ein Radservice in der Nähe deiner Unterkunft ist praktisch, wenn ein Schaltzug reißt oder ein Reifen platt ist.
Ein Leihrad prüfst du vor der Fahrt kurz: Bremsen, Schaltung und Sattel sind die wichtigsten Punkte. Wer unsicher ist, bittet den Verleih um eine kurze Einweisung. Wenn du keinen eigenen Helm mitbringst, frag beim Verleih nach. Ein Helm, der gut sitzt und nicht rutscht, ist wichtiger als seine Farbe.
Welche Regeln gelten für Radfahrer?
Für Radfahrer gelten in Spanien eigene Verkehrsregeln, zum Beispiel zu Helm und Überholabstand.
Fahre möglichst in Gruppen und auf der rechten Fahrbahnseite, und nutze bei später Stunde Licht. Helle Kleidung erhöht deine Sichtbarkeit im Verkehr.
Die Regeln zur Fahrradmitnahme in Zug und Bus unterscheiden sich je nach Verkehrsmittel. Mehr zum Verkehr auf der Insel findest du unter Autofahren auf Mallorca.
Helle Kleidung und Rückstrahler helfen Autofahrern, dich früh zu erkennen, besonders auf kurvigen Strecken. Wer in Gruppen fährt, fährt bei engen Straßen hintereinander. Das verringert das Risiko für alle.
Biegst du ab, zeige früh mit Handzeichen, was du vorhast. Das hilft Autofahrern, sich auf dich einzustellen, besonders in Ortschaften mit viel Verkehr.
Mit Gepäck achtest du auf Beleuchtung und Reflektoren direkt am Rad, nicht nur an der Kleidung. Das erhöht die Sichtbarkeit deutlich, besonders auf Strecken ohne Straßenbeleuchtung.
Häufige Fragen
Wann ist die beste Saison zum Radfahren auf Mallorca?
Von Februar bis Mai und im Oktober, weil es dann nicht zu heiß ist. Im Sommer fährst du besser früh am Morgen.
Welche Radtour ist ein Klassiker?
Der Anstieg nach Sa Calobra gilt als bekannter Klassiker, ebenso die Straße zum Cap de Formentor.
Gibt es flache Strecken für Einsteiger?
Ja, im Inselinneren und rund um die Bucht von Alcúdia gibt es flache Runden auf Nebenstraßen.



