Leuchtturm am Cap de Formentor bei Sonnenaufgang, Serpentinen der Straße im Vordergrund
KI-generiertes Symbolbild

Cap de Formentor: Anfahrt, Zufahrtsregeln und die besten Stopps

Das Cap de Formentor ist das nordöstliche Ende Mallorcas, der Leuchtturm steht auf rund 167 m über dem Meer. Die Anfahrt ab Port de Pollença über die Ma-2210 ist etwa 18 km lang und dauert mindestens 30 Minuten. In der Hochsaison gilt eine Zufahrtsregel für Privatwagen, unterwegs liegen der Mirador es Colomer und die Cala Figuera.

Wie ist die Anfahrt zum Cap de Formentor?

Zum Cap de Formentor führt nur die Ma-2210 ab Port de Pollença. Die Strecke ist rund 18 km lang und dauert mindestens 30 Minuten, auch ohne Halt.

Vom Flughafen fährst du zunächst über die Autobahn Richtung Inca und Alcúdia und folgst dann der Ausschilderung nach Port de Pollença. Ab dort beginnt die kurvige Bergstrecke mit einem Tunnel und engen Passagen.

Der Rückweg führt über dieselbe Straße. Die Aussichtspunkte kannst du daher auf dem Weg zurück in Ruhe mitnehmen.

Die Straße ist aus dem Fels gesprengt und stellenweise sehr schmal. Fahr langsam und halte Abstand zu Radfahrern.

Darf man im Sommer mit dem Auto zum Cap de Formentor fahren?

In der Hochsaison gilt seit einigen Jahren eine Zufahrtsregel. Sie schließt Privatwagen tagsüber vom letzten Abschnitt aus, dann fährt ein Shuttlebus, der den Zugang regelt.

Die genauen Zeiträume, Uhrzeiten und Abfahrtsorte des Shuttles ändern sich von Jahr zu Jahr. Schau deshalb kurz vor deiner Reise auf die offiziellen Hinweise.

Außerhalb der Saison ist die Strecke frei befahrbar. Wer im Winter oder Frühling kommt, hat meist weniger Organisationsaufwand und kann spontan entscheiden.

Wenn du mit dem Auto kommst und nicht weißt, ob du bis zum Kap darfst, plane den Shuttle als Option ein. So bist du auch im Sommer nicht auf eine einzige Möglichkeit angewiesen.

Der Shuttle Bus zum Cap Formentor fährt ab dem letzten Abschnitt, den Privatwagen tagsüber nicht befahren dürfen.

Wann ist die beste Uhrzeit für Formentor?

Am entspanntesten ist Formentor vor 10 Uhr morgens oder am späten Nachmittag. Mittags sind Stau und Parkplatzmangel am größten, besonders in der Saison.

Morgens fällt das Licht gut auf die Steilküste, und die Sicht ist häufig klarer. Wer den Sonnenaufgang am Leuchtturm erleben will, fährt sehr früh los.

Im Winter und Frühling ist die Halbinsel fast zu jeder Tageszeit ruhig. Dann ist auch der Nachmittag angenehm, wenn dir der Sommertrubel zu viel ist.

Der späte Nachmittag ist eine gute Alternative, wenn du morgens nicht starten kannst.

Welche Stopps lohnen sich unterwegs auf dem Weg zum Cap de Formentor?

Die wichtigsten Stopps sind der Mirador es Colomer, der Wachturm Talaia d’Albercutx, die Platja de Formentor und die Cala Figuera. Am besten legst du sie auf dem Rückweg ein, dann bist du nicht unter Zeitdruck.

Der Mirador liegt gleich nach dem ersten Anstieg und ist kaum zu verfehlen. Die Talaia liegt oberhalb des Miradors, und ihre Zufahrt ist zeitweise eingeschränkt.

Die Platja de Formentor liegt zwischen Port de Pollença und dem Kap. Dort gibt es einen Strand und ein Hotel, das du bei Bedarf für eine Pause nutzen kannst.

Die Cala Figuera ist ein eigener Abstecher mit Fußweg.

Was sieht man am Leuchtturm des Cap de Formentor?

Vom Leuchtturm auf rund 167 m über dem Meer blickst du über die Steilküste und auf das Cap de Catalunya. Bei klarer Sicht reicht der Blick bis nach Menorca.

Das Cap de Catalunya ist knapp 300 m hoch und liegt in der Nachbarschaft der Cala Figuera. Offizielle Wege gibt es dort nicht, bleib also auf den erkennbaren Pfaden.

Die Parkplätze am Leuchtturm sind knapp, in der Saison kann es zu Stau kommen. Der frühe Besuch hilft also auch bei der Parkplatzsuche.

Die Ausblicke sind am schönsten, wenn die Luft klar ist. Nach Regen oder bei Dunst siehst du deutlich weniger, schau also vor der Fahrt aufs Wetter.

Welche Bucht auf Formentor ist am ruhigsten?

Die Cala Figuera auf Formentor ist wegen des steilen Fußwegs oft fast menschenleer. Sie sollte nicht mit der gleichnamigen Cala Figuera im Südosten der Insel verwechselt werden.

Oben am Weg gibt es nur wenige Parkplätze. Von dort führt der Pfad über mehr als 100 Höhenmeter zur Bucht hinunter, du brauchst also gutes Schuhwerk.

Wasser und Proviant nimmst du selbst mit. Auf dem Wasser sind vor allem ankernde Boote zu sehen, sonst ist es ruhig.

Der Rückweg den Pfad hinauf ist anstrengender als der Hinweg. Plane genügend Zeit und Pausen ein, bevor du zum Auto zurückgehst.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Fahrt zum Cap de Formentor?

Ab dem Ortsausgang von Port de Pollença sind es rund 18 km bis zum Leuchtturm. Auch ohne Halt solltest du mindestens etwa 30 Minuten einplanen.

Darf man im Sommer mit dem Auto zum Cap de Formentor fahren?

In der Hochsaison gilt eine Zufahrtsregel, die Privatwagen tagsüber vom letzten Abschnitt ausschließt, dann fährt ein Shuttlebus. Außerhalb der Saison ist die Strecke frei.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Am entspanntesten ist es vor 10 Uhr morgens oder am späten Nachmittag. Im Winter und Frühling ist es fast jederzeit ruhig.