Naturstrände sind Strände ohne Hotel- oder Häuserbebauung, oft mit Dünen und kaum Infrastruktur. Der bekannteste ist Es Trenc im Süden, im Nordosten liegen Cala Mesquida, Cala Torta und die Platja de Son Real. Wer Ruhe sucht, nimmt Wasser und Schatten mit und bleibt auf den Dünenstegen.
Was ist ein Naturstrand auf Mallorca?
Ein Naturstrand ist ein Strand ohne Hotel- oder Häuserbebauung direkt am Ufer. Oft gibt es Dünen, Pinien im Hintergrund und kaum Infrastruktur, also wenig Liegen, wenige Bars und oft keine Toiletten.
Die Anfahrt führt häufig über schmale Wege oder Feldwege. Das macht den Reiz aus, verlangt aber etwas Planung, weil du nicht an jeder Ecke Wasser oder Essen bekommst.
Naturstrände sind die richtige Wahl, wenn du Ruhe und Natur suchst und bereit bist, etwas mehr zu tragen. Wer Bequemlichkeit erwartet, ist an einem Strand mit Bars und Liegen besser aufgehoben.
Eine Übersicht aller Strände findest du auf der Seite Strände auf Mallorca. Dort siehst du auch die Familienstrände und die Buchten der Ostküste im Vergleich.
Welches ist der bekannteste Naturstrand?
Der bekannteste Naturstrand ist Es Trenc im Süden zwischen Colònia de Sant Jordi und Sa Ràpita. Er bietet mehrere Kilometer feinen Sand und flaches, türkisfarbenes Wasser.
Im Sommer ist Es Trenc sehr gut besucht, komm also früh. Die Parkregelung und die Gebühren können sich ändern, schau sie vor der Anreise nach.
Der Strand gehört zu den schönsten der Insel, und er ist gleichzeitig ein empfindlicher Lebensraum. Deshalb gelten dort Regeln, die du im Blick behalten solltest.
Zwischen Es Trenc und dem Hafen von Sa Ràpita liegt der Weiler Ses Covetes. Er trennt die beiden Strandabschnitte, sodass du nicht einfach am Ufer entlanglaufen kannst.
Wer Es Trenc besucht, sollte mehr Wasser einplanen als bei einem Strand mit Bars. Schatten gibt es nicht überall, ein Sonnenschirm oder ein Platz unter den wenigen Bäumen am Rand hilft.
Für den Weg vom Parkplatz zum Wasser brauchst du je nach Abschnitt einige Minuten. Das Gepäck sollte leicht sein.
Welche Naturstrände liegen im Nordosten?
Im Nordosten liegen Cala Mesquida, Cala Torta und die Platja de Son Real. Sie gehören zu den Naturstränden, die vor allem Ruhesuchende schätzen.
Cala Mesquida ist für ihre großen Dünen bekannt, die zu den landschaftlichen Höhepunkten der Insel gehören. Die Dünen sind empfindlich, deshalb führt ein Holzsteg durch den Bereich.
Cala Torta liegt abgelegen, die Zufahrt ist schmal. Wer dort hinfährt, sollte mit wenig Platz rechnen.
Die Platja de Son Real erreichst du zu Fuß ab Serra Nova. Der Weg ist der Preis für die Ruhe am Strand, nimm also genug Wasser mit.
Ein Besuch an der Cala Mesquida lässt sich gut mit einem Spaziergang verbinden. Die Strecke am Strand entlang ist überschaubar, und du siehst die Dünen aus der Nähe, ohne sie zu betreten.
Wer die Cala Mesquida im Frühjahr besucht, erlebt die Dünenlandschaft oft in einem besonders frischen Grün. Im Sommer ist es dagegen heller und trockener, und die Hitze macht eine frühe Anreise sinnvoll.
Warum gibt es Stege durch die Dünen?
Holzstege schützen die empfindliche Dünenvegetation vor Trittschäden, etwa an der Cala Mesquida. Wanderer hatten dort die spärliche Vegetation zerstört, deshalb wurde der Steg gebaut.
Wer den Steg nutzt, bleibt auf dem Weg und betritt die Neubepflanzungen nicht. So bleibt die Düne erhalten, und die Pflanzen können wieder wachsen.
Der Schutz ist eine Frage des Respekts für die Natur. Ein kurzer Umweg auf dem Steg ist deutlich besser als ein Trampelpfad quer durch die Düne.
Naturstrände sind schön, weil sie wenig Bebauung zeigen. Diese Ruhe bleibt nur erhalten, wenn alle Besucher sich an die Hinweise halten und die Wege nicht verlassen.
Was sollte man an einen Naturstrand mitnehmen?
Nimm Wasser, Schatten, Proviant und Müllbeutel mit, denn Infrastruktur fehlt oft. Ein Sonnenschirm ist an vielen Naturstränden die wichtigste Ausstattung.
Feste Schuhe sind nützlich, weil die Zuwege oft aus Sand, Steinen oder Feldwegen bestehen. Eine kleine Tasche mit Pflaster und Sonnencreme hilft auch am Strand ohne Infrastruktur. Flip-Flops reichen für den Strand, aber nicht immer für den Weg dorthin.
Seegras am Strand gehört zur Natur und ist kein Zeichen von Verschmutzung. Mehr dazu erklärt der Ratgeber zu Seegras Posidonia.
Nimm deinen Müll wieder mit, auch kleine Reste wie Taschentücher oder Verpackungen. Jeder Beitrag zählt, weil der Strand für alle erhalten bleiben soll.
Wann sind Naturstrände am ruhigsten?
Am ruhigsten sind Naturstrände früh am Morgen, unter der Woche und in den Monaten Mai, Juni und September. In dieser Zeit findest du oft noch einen freien Platz.
Am Wochenende kommen viele Einheimische an die Strände, dann wird es voller. Wer Ruhe sucht, plant seinen Besuch besser unter der Woche.
Im Hochsommer sind die Parkplätze früh voll. Wer dort einen Tag verbringen möchte, kommt besser sehr früh oder wählt einen Strand in der Nähe mit mehr Kapazität.
Der Ratgeber Nachhaltig reisen auf Mallorca zeigt, wie du die Naturstrände schonst und trotzdem genießen kannst.
Bei einer längeren Wanderung zu einem Naturstrand behältst du den Sonnenuntergang im Blick, damit der Rückweg nicht im Dunkeln liegt. Eine kleine Stirnlampe gehört dann ins Gepäck.
Auf Naturstränden kann das Handynetz schwach sein. Speicher den Weg deshalb vorher auf dem Handy und teile deinen Standort mit jemandem.
Die Liste: 10 Naturstrände im Überblick
Diese zehn Strände sind weitgehend unbebaut und landschaftlich herausragend. Sie sind nicht nach Rangfolge geordnet, sondern nach Lage und Charakter zusammengestellt. Welcher davon zu dir passt, hängt davon ab, ob du Dünen, Felsen oder einen langen Sandstrand suchst.
- Es Trenc: Mehrere Kilometer feiner Sand und flaches, türkisfarbenes Wasser. Im Sommer ist er sehr gut besucht, deshalb lohnt sich ein früher Start.
- Cala Mesquida: Große Dünen mit einem Holzsteg zum Schutz der Vegetation. Der Strand ist ein Höhepunkt für alle, die Landschaft mögen.
- Cala Torta: Ein abgelegener Strand mit schmaler Zufahrt. Er passt für Besucher, die mit wenig Infrastruktur auskommen.
- Platja de Son Real: Zu Fuß ab Serra Nova erreichbar. Der Weg gehört zum Erlebnis, daher ist ausreichend Wasser wichtig.
- Cala Mitjana: Ein Naturstrand mit eigener Seite, auf der du Lage und Zufahrt nachlesen kannst.
- Platja de ses Covetes: Liegt zwischen dem Hafen von Sa Ràpita und dem Es Trenc. Der Weiler trennt die beiden Abschnitte.
- Son Serra de Marina: Ein Eintrag mit eigener Seite, auf der die Zugänge beschrieben sind.
- Cala Llombards: Felsige Bucht mit Bootshäusern. Sie eignet sich eher für einen kurzen Stopp als für einen ganzen Strandtag.
- Ses Fonts de n’Alis (S’Amarador): Eine Bucht im Naturpark Mondragó, die du gut mit einem Spaziergang kombinieren kannst.
- Platja de Formentor: Ein Naturstrand im Norden. Die Zufahrt ist im Sommer teils geregelt.
Mehr zu den Buchten der Ostküste findest du unter Schönste Buchten der Ostküste. Familienfreundliche Alternativen zeigt die Seite Familienstrände Mallorca.
Häufige Fragen
Welches ist der bekannteste Naturstrand Mallorcas?
Es Trenc im Süden zwischen Colònia de Sant Jordi und Sa Ràpita gilt als bekanntester Naturstrand. Er bietet mehrere Kilometer feinen Sand.
Warum gibt es Holzstege an der Cala Mesquida?
Die Stege schützen die empfindliche Dünenvegetation vor Trittschäden. Bleib auf den Wegen und betritt die Neubepflanzungen nicht.
Wann sind Naturstrände am ruhigsten?
Früh am Morgen, unter der Woche und in den Monaten Mai, Juni und September. Am Wochenende kommen viele Einheimische.



