Blick vom Castell de Bellver über Palma bei Sonnenuntergang
KI-generiertes Symbolbild

Kurztrip nach Palma: Städtetrip in 2 Tagen

Ein Kurztrip nach Palma eignet sich für zwei Tage als Städtetrip. Die Kathedrale La Seu, die Altstadt und das Castell de Bellver liegen nah beieinander, und der Stadtstrand ist schnell erreicht. Der Flughafen liegt rund 8 km entfernt, mit Bus oder Taxi bist du in der Stadt.

Lohnt sich ein Kurztrip nach Palma als Städtetrip?

Altstadt, Kathedrale, Burg und Stadtstrand liegen in Palma auf engem Raum. Die Stadt ist ganzjährig ein Ziel, auch außerhalb der Badesaison.

Die Wege vom Flughafen sind kurz, du bist in etwa einer Viertelstunde im Zentrum. Das macht Palma zu einem der unkompliziertesten Ziele für zwei Tage. Wer Strand und Stadt verbinden will, findet beides in der Bucht. Die Playa de Palma ist vom Stadtzentrum aus mit dem Bus erreichbar, dort gibt es lange Strandabschnitte mit Promenade. Für einen Strandnachmittag nach der Stadt ist diese Kombination gut machbar.

Palma ist die Hauptstadt der Balearen und hat dadurch mehr Angebot als die kleineren Orte der Insel. Museen, Restaurants und Märkte liegen dicht beieinander, ein Städtetrip ohne lange Wege lässt sich also gut planen. Plane den Tag locker, damit Zeit für Cafés und spontane Umwege bleibt. Wer am Abend ausgeruht sein will, legt die Mittagspause lang genug für eine Siesta an.

Die Mischung aus Geschichte und Alltag macht die Stadt aus. Zwischen Kathedrale und Hafen leben Menschen, arbeiten Händler und gehen Familien einkaufen. Wer das Viertel um den Markt besucht, sieht den Alltag der Stadt, und das ergänzt jede Besichtigung.

Was sieht man an Tag 1 in Palma?

Tag 1 konzentriert sich auf die Kathedrale La Seu, den Palau de l’Almudaina und die Altstadtgassen. Die Altstadt, auch Ciutat Antiga oder Barri Gòtic genannt, ist der schönste Teil der Stadt zum Schlendern. Die Wege sind teilweise uneben und eng, achte also auf Stufen und Pflaster. Bequeme Schuhe sind für die Altstadt wichtiger als jede modische Wahl. Ein kleiner Rucksack statt Handtasche erleichtert das Laufen zwischen den Sehenswürdigkeiten.

Am Vormittag bietet sich die Kathedrale an, danach die Gassen des Barri Gòtic. Die arabischen Bäder (Banys Àrabs) sind eine ruhige Ergänzung am Nachmittag. Am Abend passt die La Llotja, ein früheres Handelsgebäude, das heute als Kulturort dient.

Der Palau de l’Almudaina liegt direkt neben der Kathedrale und lässt sich gut mit ihr kombinieren. Plane für beide zusammen etwa einen halben Vormittag ein, je nach Interesse auch mehr. In der Zwischenzeit kannst du auf dem Platz vor der Kathedrale einen Kaffee trinken.

Wer die Altstadt ohne festen Plan erkundet, findet kleine Plätze und Cafés für eine Pause. Am Abend sitzt du am besten im Freien, weil die Temperaturen dann angenehm sind. Am Vormittag ist es in den Gassen ruhiger als später am Tag.

Ein Palma Wochenende mit Altstadt Tipps: Die Altstadt steht am ersten Tag im Mittelpunkt.

Was sieht man an Tag 2 in Palma?

Tag 2 führt zum Castell de Bellver, nach Santa Catalina und an die Hafenpromenade. Die Burg ist eine Rundburg aus dem 14. Jahrhundert, von dort oben hast du den Blick über Palma und die Bucht.

Am Vormittag bietet sich der Markt in Santa Catalina an, bevor du an der Hafenpromenade entlanggehst. Der Paseo Marítimo führt am Wasser entlang und ist gut zu Fuß zu erkunden. Plane für die Burg einen Vormittag ein.

Der Weg zur Burg ist ein Stück bergauf, deshalb ist bequemes Schuhwerk sinnvoll. Wer nicht laufen will, nimmt den Bus oder ein Taxi, zu Fuß ist die Strecke aber auch machbar.

Am späten Nachmittag bietet sich der Spaziergang am Wasser an, das Licht über der Bucht wird dann besonders schön. Ein Abschluss mit Blick aufs Meer passt gut zu einem Städtetrip. Hast du dann noch Hunger, findest du an der Promenade einfache Lokale, die bis in den Abend geöffnet haben.

In welchem Viertel übernachtet man in Palma?

Die Altstadt ist für einen kurzen Palma-Trip die beste Basis. Du erreichst die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß und hast abends viele Lokale vor der Tür.

Santa Catalina ist ruhiger und hat einen eigenen Markt, Portixol liegt am Wasser und ist etwas abgelegen. Wer sehr wenig Zeit hat, wählt die Altstadt, weil dort alles zu Fuß erreichbar ist. Eine Unterkunft in der Altstadt bietet mehr Auswahl an Lokalen, die du ohne Fahrt erreichst. Mehr dazu unter Hotels in Palmas Altstadt. In der Altstadt solltest du mit Geräuschen rechnen, weil die Gassen am Abend lebendig sind.

Für die Wahl des Viertels zählt auch der Lärmpegel. Die Altstadt ist abends lebhaft, Santa Catalina ist ruhiger. Wer früh schlafen gehen will, achtet bei der Buchung darauf.

Am Hafen hast du kurze Wege zur Promenade, musst aber mit Verkehr rechnen. Abends ist die Hafenpromenade belebt, was viele angenehm finden. Wer dort einen Platz am Wasser sucht, kommt früh, weil die Terrassen gut besucht sind. Welcher Tagesrhythmus zu dir passt, entscheidet also die Lage. Für die erste Nacht bietet sich eine Unterkunft mit kurzen Wegen zum Bus an, denn du kommst müde an und willst nicht lange suchen.

Wie kommt man vom Flughafen in die Stadt?

Vom Flughafen fährt ein Stadtbus ins Zentrum, ein Taxi ist die Alternative. Die Fahrt ins Zentrum ist kurz. Die genaue Dauer, die Linie und die Abfahrtszeiten prüfst du aber vorab.

Ein Taxi ist bequemer, wenn du viel Gepäck hast oder spät ankommst. Wer zu mehreren unterwegs ist, vergleicht die Kosten mit dem Bus, denn die Aufteilung macht das Taxi oft günstiger. Die Preise erfragst du vor der Fahrt bei der Taxizentrale. Für den Rückweg zum Flughafen plane den Abholtermin früh genug ein.

Mit Gepäck schaust du die Strecke am besten vorab auf einer Karte an. Die Altstadt ist ohne Rollkoffer über Pflaster schwer zu befahren, die Zufahrt zum Hotel kann deshalb ein Thema sein.

Wer mit dem Bus fährt, klärt den Fahrschein vorher und notiert sich die Haltestelle in der Nähe der Unterkunft. Das spart Suchen, wenn du müde und mit Gepäck ankommst. Eine Karte auf dem Handy mit Haltestelle und Unterkunft reicht meist. Wer das Gepäck nicht schleppen will, ist mit dem Taxi besser dran.

Was macht man in Palma bei Regen oder Hitze?

Bei Regen oder Hitze bieten Kathedrale, Museen wie Es Baluard und Markthallen gute Alternativen. Die Museen liegen meist im Zentrum und lassen sich gut mit einem Kaffee verbinden.

Das Museum Es Baluard steht direkt an der Stadtmauer und zeigt moderne Kunst. Auch die Fundació Miró ist eine Option für Kunstfreunde. Für Regentage gilt: Lieber einen Museumsnachmittag einplanen als gegen das Wetter anzukämpfen.

Bei großer Hitze hilft ein Vormittag in der Altstadt, danach ein kühler Nachmittag im Museum oder in einem Café. So vermeidest du die Mittagshitze und bleibst trotzdem aktiv.

Ein Regentag in Palma ist kein verlorener Tag. Wer Gassen, Kirche und Museen in einer ruhigen Reihenfolge abhakt, erlebt die Stadt oft intensiver als bei Sonnenschein. Mit Regenschirm bleibt die Stadt ebenso entspannt wie bei Sonne. Wer Kunst mag, nimmt sich für eine längere Museumsrunde Zeit. Ein Café mit Blick auf die Gassen ist dabei eine schöne Pause.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man für Palma?

Zwei Tage reichen für Altstadt, Kathedrale, Burg und einen Strandnachmittag.

Ist Palma auch im Winter einen Besuch wert?

Ja, die Altstadt und die Museen sind auch dann einen Besuch wert. Im Winter haben viele Sehenswürdigkeiten andere Öffnungszeiten.

Wie kommt man vom Flughafen nach Palma?

Mit dem Stadtbus oder dem Taxi.