Die Wassertemperatur auf Mallorca ist im Winter kühl und im August am wärmsten. Angenehm zum Baden ist es etwa von Juni bis Oktober. Flache Sandbuchten erwärmen sich schneller als tiefe Felsbuchten. Aktuelle Messwerte der Boje Dragonera veröffentlicht Puertos del Estado.
Wie warm ist die Wassertemperatur auf Mallorca?
Die Messstation für das Meer um Mallorca ist die Boje Dragonera vor Sa Dragonera. Puertos del Estado betreibt sie und veröffentlicht die Messwerte. Der Höchstwert laut Puertos del Estado lag bei 31,87 °C am 12. August 2024 an dieser Boje.
Im Jahresverlauf ist das Meer im Winter kühl und im August am wärmsten.
Die Wassertemperatur folgt dem Jahreszeitenverlauf mit einer kleinen Verzögerung. Das Meer speichert Wärme und gibt sie langsam wieder ab, deshalb ist es im Herbst oft noch warm, wenn die Luft schon kühler wird.
Ein einzelner Tag kann deutlich davon abweichen, etwa nach Wind oder einer Hitzewelle. Die Aussagen auf dieser Seite sind deshalb eine Orientierung.
Zu den Lufttemperaturen einzelner Monate geben dir die Monatsseiten einen Überblick, zum Beispiel Mai und Juni. Für deine Reise lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die aktuelle Vorhersage.
Wo sehe ich die aktuellen Werte?
Die aktuellen Werte der Boje Dragonera findest du im Portal von Puertos del Estado. Suche dort nach der Boje Dragonera, um den letzten Messwert zu sehen.
Die Werte ändern sich laufend. Schau kurz vor der Reise nach, dann hast du den aktuellen Stand statt eines allgemeinen Eindrucks.
Die Meerestemperatur auf Mallorca lässt sich aktuell bei Puertos del Estado nachsehen.
Ab wann kann man auf Mallorca baden?
Angenehm baden kannst du meist ab Juni. Im Mai ist das Meer für viele noch frisch, aber durchaus etwas für Abgehärtete.
Im April gehen die meisten noch nicht ins Meer. Wer im Frühjahr schnorcheln will, denkt an einen Neoprenanzug.
Wer das Wasser testen will, geht am Nachmittag hinein, weil es sich dann schon etwas erwärmt hat. Am Morgen ist es in den meisten Buchten am kältesten.
Gewöhn deinen Körper langsam an die Temperatur. Erst Füße, dann Beine und Oberkörper, so ist der Kälteschock geringer und das Schwimmen angenehmer.
Für Schnorchler und Taucher gilt im Frühjahr: Ein Neoprenanzug ist sinnvoll, weil das Wasser auch an sonnigen Tagen spürbar frisch ist.
Wann ist das Meer am wärmsten?
Am wärmsten ist das Meer im August und Anfang September. Hitzewellen erwärmen das Wasser zusätzlich.
Die Abkühlung setzt erst im Oktober ein. Dann wird das Wasser langsam kühler, bleibt aber lange angenehm.
Die Temperatur schwankt von Jahr zu Jahr leicht. Die Angaben auf dieser Seite dienen der Orientierung.
Die höchsten Werte treten meist nach einer längeren Schönwetterphase auf, wenn das Meer ausreichend Sonne abbekommen hat. Nach Stürmen oder kühlen Tagen braucht es länger, bis die Wärme zurückkehrt.
Deshalb ist die Aussage zum August eine Orientierung und keine feste Zusage.
Kann man im Oktober noch baden?
Ja, im Oktober ist das Meer meist noch angenehm zum Baden und oft wärmer als die Luft am Morgen. Viele empfinden das als eine der schönsten Badezeiten.
Herbststürme können das Wasser zwischendurch abkühlen und die Wellen höher machen. Auch das gehört zum Herbst auf der Insel dazu.
Es gibt weniger Andrang als im Sommer, und die Strände sind ruhiger. Viele Strandservices und Hotels schließen allerdings gegen Ende des Monats, prüfe das vorab.
Im Herbst achtest du auf Wellen und Wind. Bei Herbststürmen können Strömungen stärker sein und das Schwimmen anstrengender werden. Eine Schwimmhilfe oder ein Blick auf die Flaggen gibt Sicherheit.
Viele nutzen den Oktober für ruhige Strandtage mit warmem Wasser und wenig Andrang.
Gibt es Unterschiede zwischen den Küsten?
Flache Sandbuchten wie die Bucht von Alcúdia oder die Playa de Palma erwärmen sich schneller als tiefe Felsbuchten.
Wind kann das Wasser an offenen Küsten abkühlen, weil er die warme Oberflächenschicht vertreibt. In windgeschützten Buchten bleibt es dagegen oft wärmer.
Morgens ist das Wasser an allen Küsten meist kühler als am Nachmittag. Wer früh schwimmen möchte, plant das ein.
Die Wahl der Bucht bestimmt also auch das Badeerlebnis. In einer geschützten Bucht ist das Wasser oft ruhiger, an offenen Küsten kann der Wind stärker sein und das Meer kühler wirken.
Probier an zwei oder drei Stränden das Wasser aus und finde heraus, welcher Ort dir am besten gefällt.
Auch die Tiefe spielt eine Rolle: Flaches Wasser reagiert schneller auf die Sonne, tiefes bleibt länger kühl.
Was sollte man beim Baden beachten?
Achte auf die Flaggen am Strand, denn eine rote Flagge bedeutet Badeverbot. Die Strömungen können auch bei ruhigem Wetter tückisch sein.
Im Herbst und Winter liegt am Strand oft Seegras, das zur Natur gehört. Eine Übersicht dazu findest du unter Seegras (Posidonia).
Auch Quallen können in der Saison auftreten. Wer wassersportlich unterwegs ist, findet unter Wassersport weitere Hinweise.
Schwimm nicht allein weit hinaus, und lass Kinder im flachen Wasser immer in Sichtweite. Hinweise des Rettungsdienstes gelten, falls welche aufgestellt sind.
Auch Sonnenschutz gehört zum Baden dazu. Das Wasser reflektiert die Strahlung, und selbst in der Nachsaison kann die Sonne auf der Haut stark wirken.
Wer Seeigel sieht, lässt sie am besten liegen und tritt nicht darauf.
Häufige Fragen
Wann kann man auf Mallorca gut baden?
Angenehm baden kann man meist von etwa Juni bis Oktober. Im Mai ist das Meer noch frisch, da gehen vor allem Abgehärtete hinein.
Wie warm ist das Meer im Oktober?
Im Oktober ist das Meer meist noch angenehm zum Baden und oft wärmer als die Luft am Morgen. Herbststürme können das Wasser aber zwischendurch abkühlen.
Wo ist das Wasser am wärmsten?
Flache Sandbuchten wie die Bucht von Alcúdia oder die Playa de Palma erwärmen sich schneller als tiefe Felsbuchten an der Nordwestküste.


