Kitesurfer an der Platja de Palma bei Can Pastilla
KI-generiertes Symbolbild

Surfen und Wassersport auf Mallorca: Spots und Saison

Surfen auf Mallorca: Wind- und Kitesurfer treffen sich bei starkem Wind am Strand von Can Pastilla an der Platja de Palma. Die Buchten von Pollença und Alcúdia sind weitere bekannte Reviere. Wellenreiten gibt es vor allem im Herbst und Winter bei Sturm, SUP und Schnorcheln lohnen sich in ruhigen Calas im Sommer.

Kann man auf Mallorca surfen?

Ja, auf Mallorca kann man windsurfen, kitesurfen und bei Sturmlagen auch Wellen reiten. Das Mittelmeer hat kaum Dünung, deshalb hängt fast alles am Wind statt an großen Wellen. Wer Wind will, findet ihn an den bekannten Spots, wer Wellen will, muss auf Sturmlagen warten.

Schau dir vor der Reise den Wetterbericht an und entscheide danach, welche Sportart und welcher Spot passen. Für Einsteiger ist ein Kurs in einer Schule vor Ort oft der beste Start, weil die Bedingungen von Bucht zu Bucht unterschiedlich sind. Ausrüstung kannst du vor Ort mieten.

Achte auf die Windrichtung am Tag. Starker Wind, der vom Land aufs Meer weht, ist für Anfänger gefährlich, weil man schnell weit hinausgetrieben wird.

Mit eigenem Board schützt du es am besten mit einer Hülle. Für sperrige Ausrüstung gelten beim Flug oft Sonderregeln, die du vorher bei der Airline erfragst. Für wenige Tage ist ein Tagesverleih meist die günstigere Wahl, bei mehreren Tagen kann sich ein Kurs eher rechnen.

Wo sind die besten Wind- und Kitespots?

Bekannte Spots sind Can Pastilla an der Platja de Palma sowie die Buchten von Pollença und Alcúdia. Dort sammeln sich Wind- und Kitesurfer, wenn der Wind stark weht.

Welche Windrichtung wo am besten funktioniert, ändert sich je nach Bucht und Jahreszeit. Lass dich vor Ort informieren und nutze am Tag des Trips eine aktuelle Windvorhersage.

Mehr zu den einzelnen Orten findest du auf den Seiten zu Can Pastilla, Playa de Palma und Port de Pollença.

Kitesurfer brauchen freie Fläche am Strand, weil Schirm und Leine viel Platz brauchen. Die weiten Strände bei Can Pastilla bieten diesen Platz. Für Windsurfer sind flache, geschützte Buchten angenehmer als offene Küsten, die Buchten von Pollença und Alcúdia werden deshalb gern für den Einstieg genutzt. Prüfe vor dem Start Hindernisse wie Felsen, Boote oder Badende.

Wann gibt es Wellen zum Wellenreiten?

Wellen gibt es vor allem im Herbst und Winter, wenn Sturmtiefs über das Mittelmeer ziehen. Dann kann es auch an sonst ruhigen Stränden starken Wellengang geben.

Bei Sturm meidest du das Wasser, wenn du kein erfahrener Surfer bist. Starke Strömungen und hohe Wellen sind für Anfänger gefährlich, auch wenn der Strand harmlos aussieht. Konkrete Wellenspots erfragst du vor Ort, eine Schule oder ein Verleih kennt die aktuelle Lage meist am besten.

Sturmtiefs kündigen sich meist einige Tage vorher an, du kannst die Reise also an Wellentage anpassen. Im Herbst und Winter ist das Wasser kälter, ein Neoprenanzug mit passender Dicke ist wichtig. Wer nicht sicher ist, welcher passt, fragt beim Verleih nach.

Wer neu im Wellenreiten ist, startet nur bei moderaten Bedingungen, um die Strömung kennenzulernen.

Wo kann man SUP fahren und schnorcheln?

Ruhige Calas an der Ost- und Südostküste eignen sich im Sommer ideal für SUP und Schnorcheln. Das Wasser ist dort meist klar und die See ruhig.

In ruhigem Wasser siehst du Fische und Seegras-Wiesen, die du nicht beschädigen solltest. Halte Abstand zu den Posidonia-Wiesen, weil Flossen und Anker sie zerstören können. Mehr dazu liest du unter Seegras Posidonia. Eine Übersicht der Buchten findest du unter Buchten der Ostküste.

Am Morgen ist das Wasser oft ruhiger als am Nachmittag, wenn der Wind auffrischt. Für SUP ist der frühe Vormittag gut. Ein Board mit Leine verhindert, dass du es verlierst, wenn du ins Wasser fällst.

Beim Schnorcheln hilft eine Maske mit gutem Sitz. Eine Boje oder ein Schnorchel-Signal sorgt dafür, dass Boote dich früh erkennen. Halte Abstand zu Ankerplätzen. Eine Schwimmweste kann hilfreich sein, wenn du dich weiter vom Ufer entfernst.

Wind, der vom Meer aufs Ufer weht, drückt dich schnell zurück. Gegen den Wind zurückzupaddeln ist anstrengend, plane die Strecke deshalb so, dass du mit dem Wind zurückkommst.

Welche Regeln gelten für Wassersport?

An Badestränden gibt es häufig eigene Zonen für Wassersport, die in der Saison abgegrenzt sein können. Die genauen Regeln prüfst du vor Ort, weil sie je nach Gemeinde verschieden sind.

Halte dich an die Markierungen und Flaggen am Strand und frag bei Unsicherheit die Gemeinde oder die Strandaufsicht. Kitesurfen ist nicht überall erlaubt, kenne die zugelassenen Zonen also vor dem Start. Wer mit eigenem Equipment kommt, informiert sich zusätzlich über Regeln für Kanäle und Zufahrten.

Einige Küstenabschnitte sind besonders geschützt. Hinweisschilder und Bojen zeigen meist, wo du nicht fahren oder ankern darfst.

Achte auch auf Schwimmer im Wasser. Wer surft oder kitet, sollte großzügigen Abstand halten.

Häufige Fragen

Kann man auf Mallorca kitesurfen?

Ja, besonders an der Platja de Palma bei Can Pastilla und in den Buchten von Pollença und Alcúdia. Die genauen Zonen solltest du vorher prüfen.

Wann gibt es Wellen zum Surfen?

Vor allem im Herbst und Winter bei Sturmlagen. Im Sommer sind richtige Wellen eher selten.

Wo kann man schnorcheln?

In ruhigen Calas der Ost- und Südostküste, am besten im Sommer. Die Posidonia-Wiesen solltest du dabei nicht beschädigen.