Das Castell d'Alaró ist eine Burgruine auf einem Felsgipfel über 800 Metern oberhalb des Orts Alaró am Rand der Serra de Tramuntana. Wer die Wanderung zum Castell d'Alaró machen will, startet in Alaró oder in Orient und plant mehrere Stunden ein. Mit dem Auto erreichst du nur ein Restaurant mit Parkplatz, das letzte Stück geht es zu Fuß.
Wo liegt das Castell d’Alaró und wie startet die Wanderung?
Das Castell d’Alaró ist eine Burgruine auf einem markanten Felsgipfel über 800 Metern Höhe oberhalb des Orts Alaró. Die Gemeinde liegt im Inselinneren, dort, wo die Ebene in die Serra de Tramuntana übergeht. Von der Ebene um Binissalem und Santa Maria sieht man den Felsen schon von weitem.
Oben stehst du auf einem Gipfelplateau mit Mauerresten. Bei klarer Luft reicht der Blick weit über die Insel bis zur Bucht von Palma. Gerade diese freie Lage macht den Ausblick so reizvoll.
Welche Wanderwege führen zum Castell d’Alaró?
Zwei klassische Routen führen hinauf: ab dem Ort Alaró und ab dem Bergdorf Orient. Die Route ab Alaró ist der längere Anstieg und verläuft zum Teil auf einem Fahrweg. Ab Orient geht es durchs Tal hinauf, und die Landschaft wechselt immer wieder.
Plane für die komplette Wanderung mehrere Stunden ein, inklusive Pausen und Fotostopps. Festes Schuhwerk und genug Wasser sind Pflicht, denn ein großer Teil des Weges liegt ungeschützt am Hang. Der Weg ist stellenweise steil, mit etwas Kondition kommst du aber gut hinauf. Schau dir die Route vorher auf einer Karte an und merk dir den Startpunkt.
Der Weg führt auf den Puig d’Alaró, den Berg, auf dem die Burgruine steht.
Kann man mit dem Auto bis zum Castell d’Alaró fahren?
Mit dem Auto kommst du nur bis zu einem Restaurant mit Parkplatz. Das letzte Stück läufst du zu Fuß. Die Straße wird nach oben hin holprig und ist stellenweise so schmal, dass Ausweichen bei Gegenverkehr schwierig wird.
Ein Kleinwagen ist deshalb die bessere Wahl, und wer langsam fährt, hat auf den engen Stellen mehr Ruhe. Ob Restaurant und Parkplatz an der Zufahrt noch so bestehen wie beschrieben, prüfe vor dem Besuch.
Was sieht man oben am Castell d’Alaró?
Oben erwarten dich Mauerreste der alten Festung und ein Rundblick über die Inselmitte bis zur Bucht von Palma. Am Burgtor und entlang der Mauern kannst du gut herumlaufen. Der Weg oben ist uneben, achte also auf den Boden, wenn du die Anlage genauer ansiehst.
Der Blick geht auf der einen Seite über die Tramuntana, auf der anderen über die weite Ebene. Am späten Vormittag ist das Licht klar, dann ist der Aufenthalt oben am schönsten. Nimm dir Zeit für die Aussicht, sie ist der eigentliche Lohn für den Aufstieg.
Wann ist die beste Zeit für die Wanderung zum Castell d’Alaró?
Am angenehmsten ist die Tour im Frühjahr und im Herbst. Im Hochsommer solltest du früh starten, weil der Hang exponiert liegt und sich die Hitze dort schnell staut. Ein später Start im Juli oder August heißt, dass du in der Mittagshitze auf dem Rückweg bist.
Nach Regen werden die Wege rutschig, geh bei Nässe besser an einem anderen Tag. Im Februar blüht im Tal der Mandelbaum, was die Anfahrt im Winter besonders schön macht. Fast zu jeder Jahreszeit lohnt die Tour, nur die Sommerhitze verlangt Planung. Plane auch den Abstieg ein, denn auf dem Rückweg spürt man die Strecke in den Knien oft stärker.
Wie lässt sich der Ausflug zum Castell d’Alaró kombinieren?
Der Besuch passt zu einem Tag im Inselinneren mit Alaró, Binissalem oder Orient. Nach dem Abstieg kannst du im Ortskern von Alaró eine Pause einlegen.
Binissalem ist als Weinort bekannt und eignet sich gut als Ziel für den Rest des Tages. Wer das Gebirge genauer sehen will, findet mit der Serra de Tramuntana ein weiteres Ziel in der Nähe. So wird aus dem Wandertag ein abwechslungsreicher Ausflug durchs Inselinnere.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Wanderung zum Castell d'Alaró?
Für die komplette Wanderung brauchst du mehrere Stunden. Die Dauer hängt vom Startpunkt ab, Alaró oder Orient.
Kann man mit dem Auto bis ganz nach oben fahren?
Nein, die Zufahrt endet an einem Restaurant mit Parkplatz, das letzte Stück läufst du zu Fuß.
Kostet der Besuch der Ruine Eintritt?
Nach bisherigem Stand ist die Ruine frei zugänglich.



