Alaró liegt am Südrand der Serra de Tramuntana zwischen Palma und Inca. Über dem Ort thront das Castell d'Alaró auf 825 m, und der Wochenmarkt ist ein beliebter Anlaufpunkt. Orient ist ein kleiner Weiler im Tal nahe Bunyola und ein gutes Ziel für Wanderungen. Die Anfahrt ist mit dem Auto am bequemsten.
Was ist Alaró bekannt?
Alaró ist vor allem für die Burgruine Castell d’Alaró bekannt, die auf dem 825 m hohen Puig d’Alaró steht. Viele Wanderer steigen vom Ort aus hinauf.
Der Berg fällt über dem Dorf steil ab. Vom Gipfel siehst du bei klarer Luft weit über die Ebene bis zur Küste. Die Burgwanderung gehört zu den besten Zielen im Hinterland der Tramuntana. Der Weg wechselt zwischen Blicken ins Tal und auf die Felder.
Wer hochsteigt, nimmt Wasser, feste Schuhe und genug Zeit mit. Die Wege sind teilweise steinig. Am besten startest du am Vormittag, am Berg wird es schnell heiß.
Für einen Überblick über die Region passt der Eintrag zu den Tramuntana-Dörfern, der die Orte im Gebirge zusammenfasst.
Was bietet der Ort Alaró selbst?
Das Ortszentrum ist ruhig. Am Wochenende wird der Rathausplatz zum Treffpunkt. Die Gassen sind schmal, und die Häuser zeigen die typische Bauweise der Gegend.
Auf dem Platz vor dem Rathaus findet der Wochenmarkt statt, mit regionalem Obst, Gemüse und manchmal Brot oder Käse. Am Vormittag ist es am lebhaftesten, und wer früh kommt, hat die größte Auswahl.
Das Zentrum eignet sich für eine Pause nach der Wanderung. Restaurants und Cafés gibt es in überschaubarer Zahl. Wer im Ort schläft, kann Wanderungen früh starten, bevor die Hitze kommt.
Was ist Orient?
Orient ist ein winziger Weiler im grünen Tal zwischen Alaró und Bunyola an den Südhängen der Tramuntana. Offiziell wohnen dort sehr wenige Menschen. Restaurants und Ferienhäuser machen den Ort größer, als er ist. Hier kommt, wer Ruhe sucht und früh wandern will.
Vom Tal führen viele Wege in die Berge. Wer ruhig gehen will, findet gute Routen. Länge und Schwierigkeit schwanken stark, schau also vor dem Start auf die Karte.
Orient ist kein Ort für den Großeinkauf, sondern für einen Spaziergang und ein Essen. Die Ferienhäuser stehen verstreut zwischen Feldern und Bäumen. Die Restaurants sind klein, reservier also besser.
Wie kommt man nach Alaró und Orient?
Alaró erreichst du über die Ma-13 Richtung Inca. Die Straße ist gut ausgebaut und führt durch das Landesinnere. Aus Palma fährst du über die Ringstraße bis zur Ausfahrt und folgst der Beschilderung.
Orient kommt man am besten über Alaró. Die öffentliche Anbindung ist schwach, der Bus fährt selten ab Bunyola und hat Anschluss an den Bus und den Tren de Sóller. Den Busfahrplan solltest du vorab prüfen, denn er kann sich ändern. Mit dem Mietwagen bist du flexibler. Die Zufahrt ins Tal ist schmal, fahr also langsam.
Für wen eignen sich Alaró und Orient?
Alaró und Orient passen zu Wanderern und Ruhesuchenden, die zwischen Bergen und Ebene wohnen wollen. Von hier aus erreichst du viele Richtungen. Palma, das Gebirge und das Inselinnere lassen sich an einem Tag gut verbinden.
Wer die Gegend mit einem anderen Ziel kombinieren will, fährt nach Binissalem, nur wenige Kilometer entfernt. Wein und Berge an einem Tag. Die Strecke ist kurz und führt durch Felder und Mandelbäume.
Für Familien mit kleinen Kindern ist die Burgwanderung eher anstrengend. Ältere Kinder und Erwachsene mit gutem Schuhwerk kommen gut zurecht. Plane den Rückweg ein, dann bleibt der Tag ohne Eile. Mit Kindern brauchst du Pausen. Auch Hunde brauchen auf steinigen Wegen gutes Schuhwerk oder eine Pause im Schatten. Der Gipfel ist für viele der Höhepunkt des Tages.
Wer abends Hunger hat, findet im Ort ein paar Imbisse. Kleinere Lokale brauchen meist keine Reservierung, am Wochenende bei Veranstaltungen wird es voller.
Häufige Fragen
Wie kommt man zur Burgruine Castell d'Alaró?
Der Aufstieg führt vom Ort zu Fuß hinauf auf den Puig d'Alaró.
Wann ist Markt in Alaró?
Der Wochenmarkt findet auf dem Platz vor dem Rathaus statt. Am Vormittag ist er am lebhaftesten.
Wie kommt man nach Orient?
Am angenehmsten ist die Anfahrt über Alaró. Die öffentlichen Verbindungen sind schwach, Busse fahren nur selten.




