Mallorca hat zahlreiche Golfplätze, die meisten im Südwesten um Calvià und im Osten um Son Servera. Zu den bekannten Anlagen zählen Santa Ponsa I, Poniente bei Magaluf, Pula Golf und Son Servera. Greenfees und Buchungsbedingungen solltest du vor dem Besuch direkt bei den Anlagen prüfen.
Wie viele Golfplätze gibt es auf Mallorca?
Mallorca zählt rund zwei Dutzend Golfplätze. Die meisten liegen im Südwesten rund um Calvià und im Osten um Son Servera. Dazu kommen Anlagen im Norden bei Alcúdia, fast jede Region hat also einen Platz in Reichweite.
Die Plätze sind ganzjährig bespielbar, und das Klima macht Golf auf der Insel zu einem beliebten Urlaubssport. Die Hauptsaison liegt im Frühjahr und im Herbst, weil die Temperaturen dann angenehm sind und die Plätze besonders gefragt sind.
Wer mehrere Plätze in einem Urlaub spielen möchte, kombiniert die Anlagen nach Lage. Im Südwesten liegen mehrere Plätze nah beieinander, im Osten bieten sich die Anlagen rund um Son Servera und Capdepera an. So bleibt die Anfahrt zwischen den Runden überschaubar.
Was bietet der Golfplatz Santa Ponsa I?
Santa Ponsa I ist der öffentlich bespielbare 18-Loch-Platz des Club de Golf Santa Ponsa im Südwesten der Insel. Der Platz wurde 1977 eröffnet und umfasst rund 75 Hektar leicht hügeliges Gelände. Er war Austragungsort internationaler Turniere, darunter die Baleares Open, die auf Mallorca zwischen 1988 und 1996 stattfanden.
Ein Highlight ist die lange Par-5-Bahn 10 mit 590 Metern. Die Anlage hat außerdem eine Driving Range mit mehreren Plätzen, die teils überdacht ist, sowie eine Golfschule. Nach den Quellen sind Santa Ponsa II und III vor allem Mitgliedern vorbehalten. Die Zugangsregeln solltest du deshalb vorher klären.
Für Einsteiger ist der Platz gut geeignet, weil Driving Range und Golfschule den Einstieg erleichtern. Erfahrene Spieler schätzen dagegen die Länge und die Geschichte als Turnierort. Beides zusammen macht Santa Ponsa I zu einer der vielseitigsten Adressen im Südwesten.
Warum lohnt sich Poniente bei Magaluf?
Der Platz bei Magaluf liegt in der Gemeinde Calvià und wirkt durch seine freie Lage in der Landschaft besonders weitläufig. Er wurde 1978 von John Harris entworfen und ist nicht von Bebauung umgeben.
Die Driving Range ist mit fast 300 Metern Länge außergewöhnlich lang, und das Clubhaus im mallorquinischen Stil steht an Bahn 14. Die zweite Hälfte des Platzes ist schmaler und hügeliger, was die Runde für erfahrene Spieler interessanter macht.
Wer zum ersten Mal spielt, stellt sich auf den Wechsel zwischen dem offenen ersten Teil und dem hügeligeren Rest ein. Für eine abwechslungsreiche Runde ohne Bebauung ist die Anlage eine gute Wahl.
Auf der Runde fällt auf, wie offen das Gelände wirkt. Die Bahnen sind weit auseinandergezogen, sodass du die Landschaft zwischen den Schlägen gut wahrnimmst. Wer sich vorher über die Bahnen informiert, plant seine Strategie für die schmaleren Abschnitte leichter.
Für wen eignet sich Pula Golf?
Pula Golf bei Son Servera ist ein anspruchsvoller Platz für erfahrene Golfer mit Par 72. Er wurde 1995 eröffnet, das Design stammt von López Segalés, später wurde die Anlage von José María Olazábal umgestaltet. Von den Weiß-Abschlägen aus sind rund 6.000 Meter zu spielen. Der Platz ist damit eine Herausforderung für Spieler mit guter Schlagkraft, die gern Abwechslung im Spiel haben.
Viele Wasserhindernisse prägen das Spiel, und Bahn 15 gilt als besonders schwierig. Stimme die Schlägerwahl auf die vielen Wasserhindernisse ab. Von den Weiß-Abschlägen ist der Platz beeindruckend lang, von den Roten Abschlägen wird er deutlich kürzer.
Bahn 14 öffnet den Blick auf die Serres de Llevant. Der Platz wirkt dadurch nicht nur sportlich, sondern auch landschaftlich reizvoll. Nach der Runde kannst du die Aussicht von der Terrasse genießen. Ein Tunnel führt unter der Straße hindurch und verbindet die Teile der Anlage. Der Platz liegt rund zehn Kilometer von Cala Ratjada entfernt und knapp 70 Kilometer von Palma.
Was macht Son Servera Golf besonders?
Son Servera ist ein Platz von 1966 im Pinienwald mit Meerblick von der Clubterrasse. Der Platz wurde von John Harris angelegt, die Fairways sind schmal, sodass ungenaues Spiel schnell bestraft wird. Die Anlage liegt an der Costa dels Pins zwischen Cala Ratjada und Cala Millor. Wenn du die Ostküste ohnehin besuchst, ist der Platz ein guter Ausgangspunkt. Die Pinien rahmen die Bahnen ein und spenden an heißen Tagen Schatten.
Nach den Quellen hat Son Servera neun Löcher mit Par 36 und rund 2.978 Metern Länge. Ein Sturm im Jahr 2001 zerstörte über 2.000 Bäume, danach wurde mit Oliven, Steineichen und Johannisbrot neu bepflanzt. Ob der Platz weiterhin nur neun Löcher hat, klärst du am besten beim Club.
Startzeiten sind begehrt, buch deshalb früh. Der Platz eignet sich für eine Runde am Vormittag oder für ein Spiel nach einem Strandtag an der Küste. Danach lädt die Clubterrasse mit Meerblick zum Verweilen ein.
Kann man auf Mallorca die Platzreife machen?
Ja, nach den Quellen bieten Santa Ponsa und Pula Platzreifekurse an, die von deutschen Clubs meist anerkannt werden. Ein Kurs passt gut in eine Urlaubswoche, wenn du ohne Vorkenntnisse anfangen willst.
Anbieter, Kursdauer und Kosten erfragst du am besten direkt bei den Plätzen, bevor du buchst. Kläre vorab, nach welchen Regeln dein Heimatclub Kurse anerkennt. Auch ob der Kurs auf Deutsch stattfindet, solltest du vorher klären, damit du die Inhalte vollständig verstehst. Wer unsicher ist, fragt den Anbieter direkt. Schau dir vor der Anreise die wichtigsten Regeln des Platzes an, dann startest du entspannter in den Kurs.
Plane die Termine früh, weil in der Hauptsaison mehr Nachfrage herrscht. Ein Kurs ist außerdem eine gute Gelegenheit, mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen.
Wann ist die beste Golfzeit auf Mallorca?
Die beste Golfzeit sind Frühjahr und Herbst. Im Hochsommer spielst du besser früh am Morgen. Die Plätze werden bewässert und bleiben im Sommer grün, was das Spielen auch dann angenehm macht. Der Wasserverbrauch der Plätze ist allerdings ein Thema, das auf der Insel kontrovers diskutiert wird.
Im Winter ist es mild und die Plätze sind offen, in den kühleren Monaten kannst du also auch spielen. Plane Termine früh und melde dich rechtzeitig für Startzeiten an. Ausflüge zu den Golfplätzen lassen sich gut mit einem Tag an der Küste verbinden, etwa in Cala Millor oder Cala Ratjada. Nach der Runde findest du an der Küste Strände und Promenaden für einen entspannten Abend. Ein Spaziergang am Wasser passt ebenfalls gut in den Tagesplan.
Häufige Fragen
Wie viele Golfplätze gibt es auf Mallorca?
Die Insel hat rund zwei Dutzend Golfplätze, die meisten im Südwesten um Calvià und im Osten um Son Servera.
Kann man auf Mallorca die Platzreife machen?
Nach den Quellen bieten Santa Ponsa und Pula Platzreifekurse an, die von deutschen Clubs meist anerkannt werden. Anbieter, Termine und Kosten erfährst du am besten direkt bei den Plätzen.
Wann ist die beste Golfzeit auf Mallorca?
Die beste Zeit sind Frühjahr und Herbst. Im Hochsommer spielt man besser früh am Morgen, weil es dann kühler ist.



