Der Süden umfasst Llucmajor, Campos und Ses Salines. Es Trenc ist einer der längsten Naturstrände der Insel, der Archipel Cabrera liegt knapp 15 km südlich und ist Nationalpark. Ruhige Buchten wie Cala Pi zeigen die Küste von Llucmajor. Wer Natur und Stille sucht, wird hier fündig.
Welche Orte gehören zum Süden?
Zum Süden zählen Colònia de Sant Jordi, Sa Ràpita, Ses Salines, Campos und die Küste von Llucmajor. Die Gemeinde Llucmajor reicht vom Inselinneren bis zur Südküste, und die Landschaft wechselt zwischen Feldern und Küstenstreifen.
Colònia de Sant Jordi ist der bekannteste Ort des Südens und dient vielen Besuchern als Ausgangspunkt für Ausflüge. Sa Ràpita ist eine vergleichsweise junge Feriensiedlung aus Ferienhäusern, mit wenig touristischem Angebot. Wer dort wohnt, stellt sich auf einen ruhigen Alltag ein.
Die Küste von Llucmajor bietet kleine Buchten wie Cala Pi und den Küstenabschnitt bei S’Estanyol de Migjorn. Auch die Urbanisationen südlich von S’Arenal liegen im Gemeindegebiet, sie bestehen meist aus Ferienhäusern. Diese Orte liegen etwas abseits und eignen sich, wenn du das Meer ohne großen Trubel suchst.
Der Süden bietet Strand, Ausflüge und Ruhe, aber in unterschiedlicher Dichte. Überlege vorher, was dir wichtiger ist.
Wer Urlaub in Colònia de Sant Jordi plant, findet hier Hotels und den direkten Zugang zu Es Trenc.
Warum ist Es Trenc im Süden Mallorcas so bekannt?
Es Trenc ist ein langer, weitgehend unbebauter Sandstrand mit Dünen und flachem, hellem Wasser. Er gehört zu den bekanntesten Naturstränden der Insel und ist deshalb auch im Sommer gut besucht.
Die Dünen stehen unter Naturschutz, und der Strand ist daher nur in Teilen bebaut. Am Nordende liegt Ses Covetes, ein Bereich, der sich von den übrigen Abschnitten durch seine Landschaft unterscheidet.
Zwischen den Abschnitten gibt es wenig Infrastruktur. Plane also Wasser und Schatten ein, wenn du den Strand zu Fuß erkundest. Die Dünen betrittst du besser nicht, sie reagieren empfindlich auf Trittschäden.
Die Länge des Strandes und die Dünen sind der Grund, warum er in Reiseführern oft genannt wird. Das Erlebnis hängt aber stark von der Jahreszeit ab. Im Frühjahr ist es ruhiger als im Hochsommer.
Gerade die Ruhe macht Es Trenc aus. Wer den Strand als Naturraum und nicht als Badebucht betrachtet, wird am ehesten zufrieden sein.
Was ist Cabrera?
Cabrera ist ein Archipel knapp 15 km vor der Südküste, dessen Hauptinsel nur rund 16 km² groß und weitgehend unbewohnt ist. Der Archipel ist ein Nationalpark, und Ausflüge dorthin gehören zu den typischen Angeboten im Süden.
Die Ausflüge beginnen meistens in Colònia de Sant Jordi, wo die Boote ablegen. Die genaue Route und die Zugangsregeln können sich ändern, prüfe sie deshalb vor der Buchung.
Ein Besucherzentrum informiert über den Archipel. Schau dort vor oder nach dem Ausflug vorbei.
Wer nach Cabrera fährt, nimmt Sonnenschutz, Wasser und festes Schuhwerk mit, weil es auf der Insel wenig Schatten gibt. Die Fahrt auf dem Meer kann je nach Wind unruhig sein.
Was sollte man im Süden Mallorcas über Seegras wissen?
Im Winter liegt an vielen Südstränden Posidonia-Seegras, das vor der Badesaison meist entfernt wird. Viele wundern sich darüber, weil es in der Sommersaison oft verschwunden ist.
Das Seegras ist kein Abfall, sondern wichtiger Bestandteil des Meeres. Es bindet Sand und schützt den Strand vor Erosion, deshalb wird es nicht vollständig entfernt.
Ein Beispiel dafür ist Cala Pi, wo im Winter viel Seegras liegt. Wer dort im Winter spazieren geht, sieht, wie stark sich das Bild der Bucht zwischen Herbst und Sommer ändert. Vor der Saison wird der Strand gereinigt, damit er für Badegäste nutzbar ist.
Für Badende ist das Seegras im Winter unpraktisch. Es zeigt aber, dass das Meer lebendig ist.
Für wen eignet sich der Süden?
Für Natur- und Strandliebhaber, die einfache, ruhige Orte schätzen. Der Süden passt zu Gästen, die einen Strand suchen, an dem man in Ruhe liegt, und die Ausflüge zu Booten und Naturzielen mögen. Wer ohne feste Pläne reist, lässt den Tag an der Küste mit einem Spaziergang durch die Dünen ausklingen.
Der Süden hat wenig Nachtleben. Wer abends unterwegs sein möchte, ist in Palma oder in den großen Badeorten besser aufgehoben.
Für Familien sind die weiten Strände ein Plus, besonders wenn du Abstand zu den Badebereichen suchst. Wer wandern oder radfahren will, findet im Umland ruhige Wege, die sich gut mit einem Strandtag verbinden lassen.
Wer den Süden für mehrere Tage plant, wählt eine Unterkunft in der Nähe von Colònia de Sant Jordi oder Es Trenc. So sind die Ausflüge zu den Booten und die Strände gut zu erreichen.
Den Süden kannst du mit einem Tag in Llucmajor verbinden. Die Kleinstadt hat einen Charakter, der sich von den Badeorten deutlich unterscheidet, und ist ein guter Startpunkt für Radtouren. Plane die Strecken vorher, denn die Entfernungen zwischen den Orten sind größer, als sie auf der Karte wirken.
Mit dem Auto erreichst du den Süden über die Landstraßen von Llucmajor und Campos. Die Strecken sind gut zu fahren, aber die Fahrzeit ist je nach Ziel unterschiedlich.
Busse fahren in die größeren Orte des Südens, aber die Verbindungen zu einzelnen Stränden können dünn sein. Wer ohne Auto reist, prüft Hin- und Rückweg vorab.
Ein Mietwagen ist für den Süden praktisch, weil viele Strände und Buchten etwas abseits liegen. Die Parkmöglichkeiten unterscheiden sich von Strand zu Strand.
Häufige Fragen
Ist Es Trenc für einen Tagesausflug gut erreichbar?
Ja, der Strand ist von den umliegenden Orten aus mit dem Auto gut zu erreichen.
Kann man von Colònia de Sant Jordi nach Cabrera fahren?
Bootsausflüge ab Colònia de Sant Jordi sind eine Möglichkeit. Ein Besucherzentrum informiert über den Archipel.
Warum liegt im Winter Seegras am Strand?
Posidonia-Seegras wächst im Meer und wird bei Stürmen oft angespült. Es schützt den Strand, weshalb es vor der Saison meist entfernt wird.









