Porto Cristo hat Sehenswürdigkeiten wie Tropfsteinhöhlen und liegt an der Ostküste Mallorcas bei Manacor, als belebter Hafenort an einer geschützten Bucht. Die bekanntesten Ziele sind die Tropfsteinhöhlen Coves del Drac und Coves dels Hams. Der kleine Stadtstrand eignet sich für eine kurze Abkühlung, für einen ganzen Badetag sind die südlichen Buchten besser.
Wo liegt Porto Cristo?
Porto Cristo (spanisch Puerto Cristo) liegt an der Ostküste Mallorcas, rund 12 Kilometer östlich von Manacor, zu dessen Gemeinde es gehört. Der Ort sitzt am Ende der Bucht Cala Manacor, einer natürlichen Hafenbucht.
Vom Flughafen Palma sind es rund 60 Kilometer. Die Anfahrt führt über die Schnellstraße nach Manacor, dann über die Umgehung und die Ma-4020 hinunter zur Küste. Für die letzten Kilometer solltest du etwas Zeit einplanen, denn die Durchgangsstraße ist stark befahren.
Im Ort zieht sich die Hauptstraße am Wasser entlang, die Häuser stehen zum Teil am Hang. Porto Cristo ist ein gewachsener, belebter Ort mit einer kleinen Altstadt. Er wirkt eher wie ein Küstenstädtchen mit Hafenbetrieb als wie ein reiner Ferienort.
Den Südosten der Insel entdeckst du über die Übersicht der Orte auf Mallorca und die Seite zu den Orten im Südosten Mallorcas.
Welche Sehenswürdigkeiten in Porto Cristo sind die Coves del Drac und Coves dels Hams?
Die Coves del Drac (Drachenhöhlen) und die Coves dels Hams sind große Tropfsteinhöhlen am Ortsrand. Besichtigt werden sie mit einer Führung, und sie sind der Hauptgrund, warum viele Besucher überhaupt nach Porto Cristo kommen.
Tickets solltest du vorab besorgen, denn im Sommer sind die Führungen oft gut gebucht. Öffnungszeiten und Eintrittspreise können sich ändern, prüfe sie deshalb kurz auf den Seiten der Höhlen, bevor du losfährst.
Die Höhlen liegen unter der Erde und funktionieren unabhängig vom Wetter. Bei schlechtem Wetter sind sie eine gute Wahl, mehr dazu findest du unter Ausflüge bei Regen. Ein Besuch passt gut an den Vormittag, bevor die Hitze am Mittag zunimmt, und lässt sich danach mit einem Spaziergang am Hafen verbinden.
Mit Kindern kannst du die Höhlen als festen Programmpunkt einplanen. Rechne ein paar Minuten extra für den Weg vom Parkplatz zum Eingang ein, damit du nicht unter Zeitdruck zur Führung kommst.
Wie ist der Hafen von Porto Cristo?
Der Hafen liegt geschützt in der fjordartigen Bucht Cala Manacor und ist heute vor allem ein Yachthafen. Früher legten hier die Fischer aus Manacor an. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde er zum Yachthafen ausgebaut.
Rund um den Hafen reihen sich Restaurants aneinander, und die Kaimauer ist der angenehmste Teil für einen Spaziergang am Abend. Der Hafen füllt einen großen Teil der Bucht bis zur Mündung des Baches Riuet, der an dieser Stelle ins Meer fließt.
Für einen Rundgang am Kai reicht meist eine Stunde. Danach bietet sich ein Essen in einem der Lokale am Wasser an.
Der Hafen zeigt, wie der Ort aus der Fischerzeit heraus gewachsen ist: Früher lagen hier Fischerboote, heute sind es vor allem Yachten.
Lohnt sich der Strand von Porto Cristo?
Der Stadtstrand neben dem Hafen ist rund 300 Meter lang und eignet sich vor allem für eine kurze Abkühlung beim Ortsbesuch. Er ist schmal, und direkt dahinter verläuft die stark befahrene Durchgangsstraße.
Für einen ganzen Strandtag ist er wenig geeignet. Viele Besucher weichen deshalb in die ruhigeren Buchten südlich des Ortes aus, zum Beispiel Cala Anguila und S’Estany d’en Mas.
Südlich liegt außerdem die Urbanisation Portocristo Novo, die ebenfalls zur Gemeinde Manacor gehört. Für den Besuch ist sie nur am Rand interessant. Wer dort badet, findet die Buchten Cala Mendia und Cala Anguila in der Nähe.
Wer nur kurz ins Wasser möchte, ist am Stadtstrand gut aufgehoben. Für einen längeren Badetag lohnt sich der Weg in eine der südlichen Buchten.
Wo parkt man in Porto Cristo?
Am Hafen gibt es gebührenpflichtige Parkplätze, in der Saison gilt das in der Regel. Kostenlose Plätze findest du einige hundert Meter entlang der Durchgangsstraße, in beide Richtungen.
Zu den Höhlenzeiten kommst du früh, weil die Plätze an der Straße dann schnell besetzt sind. Wer die freien Plätze nutzt, geht den Weg zum Hafen zu Fuß. Das spart Suchzeit und bringt dich in wenigen Minuten an den Hafen.
Was gibt es sonst in Porto Cristo?
Neben Hafen und Höhlen lohnen sich die kleine Altstadt und der Wochenmarkt am Passeig de la Sirena.
Der Ort in heutiger Form wurde Ende des 19. Jahrhunderts gegründet, Spuren einer Besiedlung reichen aber bis in die Römerzeit zurück. Ein Spaziergang entlang der Bucht ist die einfachste Art, den Ort kennenzulernen.
In der Altstadt gibt es Gassen mit alten Häusern und kleinen Läden. Wer in Ruhe schauen möchte, kommt am frühen Vormittag, bevor die Geschäfte voller werden.
Der Markt in Porto Cristo ist der Wochenmarkt am Passeig de la Sirena.
Wie kommt man ohne Auto nach Porto Cristo?
Porto Cristo ist per Bus mit den Nachbarorten und mit Manacor verbunden. Von Manacor fährt der Zug weiter nach Palma, so kommst du auch ohne Mietwagen in die Gegend.
Die Küstenbusse fahren unter anderem nach S’Illot und Sa Coma.
Wer per Zug aus Palma anreist, findet die Verbindung ausführlich unter Zug von Palma nach Manacor beschrieben.
Häufige Fragen
Wie weit ist Porto Cristo vom Flughafen Palma entfernt?
Der Ort liegt rund 60 Kilometer vom Flughafen entfernt. Die Anfahrt führt über die Schnellstraße nach Manacor und dann über die Ma-4020.
Lohnen sich die Coves del Drac in Porto Cristo?
Die Tropfsteinhöhlen sind für viele Besucher der Hauptgrund für einen Besuch, und sie funktionieren unabhängig vom Wetter. Tickets solltest du vorab besorgen.
Gibt es in Porto Cristo einen Strand?
Ja, der Stadtstrand neben dem Hafen ist rund 300 Meter lang. Für einen ganzen Badetag sind die ruhigeren Buchten südlich des Ortes besser geeignet.



