Steinterrassen von Banyalbufar mit Blick aufs Meer im Abendlicht
KI-generiertes Symbolbild

Banyalbufar: Terrassendorf an der Tramuntana-Küste

Banyalbufar ist eine eigenständige Gemeinde im Tramuntana-Gebirge an der Nordwestküste. Terrassenfelder prägen den Ort, früher wurde hier Wein angebaut, heute dominieren Obst und Gemüse. Zur Gemeinde gehören kleine Kiesbuchten, und Estellencs ist ein ruhiges Bergdorf am Fuß des Puig de Galatzó.

Was macht Banyalbufar besonders?

Banyalbufar ist für seine steilen Terrassenfelder bekannt, die sich vom Dorf bis hinunter zum Meer ziehen. Früher wurde hier Wein angebaut, heute wachsen vor allem Obst und Gemüse auf den Terrassen.

Der Ort liegt an der Ma-10, der Küstenstraße, die sich in engen Kurven an der Nordwestküste entlangschlängelt. Kommst du aus Richtung Palma, merkst du den Wandel schon nach wenigen Kilometern: Das Gebirge rückt näher, und die Straße wird kurviger.

Die Terrassen sind eine Leistung der Landwirtschaft, die man bis heute sieht. Wer genau hinschaut, erkennt die Steinmauern, die die Hänge stützen. Die Terrassen sind schmal und oft nur über Pfade erreichbar, was das Bild der Landschaft prägt.

Früher lebte der Ort stark von diesen Feldern. Heute ist die Landschaft vor allem ein Blickfang für Wanderer und Tagesgäste.

Wer die Gegend im Überblick sehen will, findet bei den Tramuntana-Dörfern weitere Orte in ähnlicher Lage.

Welche Buchten gibt es bei Banyalbufar?

Zur Gemeinde gehören vier kleine Buchten: Cala Banyalbufar, Platja Port des Canonge, Platja Son Bunyola und Platja Es Corral Fals. Sie sind klein und haben Kies oder Fels statt Sand.

Zum Baden sind sie nur bedingt geeignet. Wer einen Badetag plant, nimmt besser die Strände der Südwestküste, die deutlich mehr Komfort bieten. An den Kieselstränden brauchst du gutes Schuhwerk.

Interessanter sind die Buchten als Blickpunkt. Von den Aussichtspunkten an der Küstenstraße siehst du sie besser als vom Wasser aus. Je nach Wetter und Wellengang sind die Kieselbuchten mal angenehmer, mal weniger.

Was ist Port des Canonge?

Port des Canonge ist eine winzige Ortschaft an der Küste. Du erreichst sie über eine Serpentinenstraße von der Straße zwischen Valldemossa und Banyalbufar. Es gibt wenige Häuser und einige Restaurants.

Der Strand besteht aus Kieseln und ist für Badende wenig attraktiv. Der Ort eignet sich eher für ein Mittagessen oder einen kurzen Stopp am Wasser. Die Restaurants sitzen oft mit Blick auf Wasser und Bucht, das macht den Stopp angenehm.

Die Zufahrt ist kurvenreich. Bei Gegenverkehr brauchst du Aufmerksamkeit, also plane etwas Zeit ein.

Die Umgebung ist ruhig. Du hörst vor allem das Meer und den Wind in den Hängen.

Lohnt sich Estellencs?

Ja. Estellencs ist ein ruhiges Terrassendorf am Fuß des Puig de Galatzó mit Wanderwegen und Blick aufs Meer. Der Ort liegt etwa 150 m über dem Meer, und das bringt abends, besonders im Frühjahr, eine frische Brise.

Im Ort steht die Pfarrkirche Sant Joan Baptista, die sich für einen kurzen Rundgang eignet. Die Gassen sind schmal und ruhig. Am Ortsrand beginnen Wanderwege in die Berge.

Unterhalb des Ortes liegt die kleine Kiesbucht Cala Estellencs. Sie eignet sich eher für einen Spaziergang als zum Baden. Der Weg hinunter ist steil, und der Rückweg kostet Kraft.

Was ist der Torre del Verger?

Der Torre del Verger, auch Torre de ses Ànimes genannt, ist ein alter Wachturm an der Küste bei Banyalbufar. Von dort siehst du weit über das Meer und die Küste. Seine Lage oberhalb der Küste macht ihn zu einem der markantesten Punkte der Gegend.

Der Turm ist ein Ziel für einen kurzen Spaziergang. Der Blick auf die Küste lässt sich gut mit einer Pause verbinden, und Fotos gelingen vor allem bei gutem Licht. Mehr dazu findest du auf der Ausflugsseite zum Wachturm.

Die Wege sind nicht immer gut befestigt, feste Schuhe sind also sinnvoll. Am Morgen ist die Sicht oft klarer, weil weniger Dunst über dem Meer liegt.

Wie kommt man nach Banyalbufar?

Mit dem Auto erreichst du Banyalbufar über Esporles und die Ma-10. Die Strecke ist kurvig, aber gut ausgebaut. Mit dem Mietwagen fährst du an den Ausweichstellen langsam und rechnest mit Gegenverkehr.

Ein Linienbus verbindet Palma mit Banyalbufar und Estellencs. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und führt durch die Berge. Den aktuellen Fahrplan solltest du vorab prüfen, da sich Linien und Takt ändern können.

Parken im Ort ist überschaubar. Die Straße ist schmal, deshalb suchst du die Plätze am besten früh am Tag.

Auf dem Weg nach Estellencs liegen mehrere Aussichtspunkte. Die Ortsmitte von Estellencs ist klein und lässt sich gut zu Fuß erkunden. Die Rückfahrt mit dem Bus solltest du früh einplanen.

Den Tag kannst du mit einer Pause am Wasser verbinden. Die Terrassen sehen zu jeder Tageszeit gut aus, am Morgen und am späten Nachmittag wirkt das Licht am Hang besonders warm.

Häufige Fragen

Hat Banyalbufar einen Sandstrand?

Nein. Die Buchten der Gemeinde sind Kies und Fels. Zum Baden sind sie wenig attraktiv, der Reiz liegt eher in der Landschaft.

Wie kommt man nach Banyalbufar?

Mit dem Auto über Esporles auf die Ma-10. Alternativ fährt ein Linienbus von Palma. Die Busfahrt dauert etwa eine Stunde.

Was ist Estellencs?

Estellencs ist ein ruhiges Terrassendorf am Fuß des 1.027 m hohen Puig de Galatzó, mit vielen Wanderwegen in der Umgebung.

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